"Wir werden uns in 50 Jahren nicht vorstellen können, wie wir früher ohne diesen Verein leben konnten."

 

Vor etwas mehr als einem Jahr hat Regierungsrat Dr. Christian Rathgeb anlässlich der Eröffnungsversammlung des Vereins CURVITA diese Aussage gemacht - sie ist aktueller den je.

 

Wir freuen uns 2019 verstärkt unseren Auftrag ausführen zu dürfen und für Sie, geschätzte pflegende Angehörige, unterstützend wirken zu dürfen.


Der Verein CURVITA ist Neumitglied der gesamtschweizerisch agierenden IG Betreuende und pflegende Angehörige

 

Die Gründungsmitglieder der Anfang 2018 entstandenen nationalen Interessengemeinschaft sind die Krebsliga Schweiz, Pro Infirmis, Pro Senectute Schweiz, das Schweizerische Rote Kreuz und Traivail Suisse. Sie alle sind in ihrer täglichen Arbeit mit den Herausforderungen der Angehörigenbetreuung und -pflege konfrontiert. Die IG Betreuende und pflegende Angehörige unterstützt die in der am 4. September 2018 vom Bundesrat erlassenen Vernehmlassung Vereinbarkeit Angehörigenbetreuung enthaltenen Massnahmen, beurteilt sie aber als unzureichend.

 

Deshalb hat die Interessensgemeinschaft per 15. November 2018 eine Stellungnahme zum Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung erarbeitet.

 

Wenn Sie sich dafür genauer interessieren, nutzen Sie die im Text rot hinterlegten Links zum Weiterlesen.


Fakten als Ausblick 1

 
Insgesamt 1,9 Millionen Menschen in der Schweiz – oder 35% der ständigen Wohn-bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren – unterstützen, betreuen und begleiten täglich ein Kind oder eine erwachsene Person. Ihre Zahl dürfte aufgrund der Alterung der Bevölkerung in Zukunft weiter ansteigen.

 

 

Abbildung rechts:

Entwicklung der Anzahl an pflegebedürftigen Menschen und pflegenden Angehörigen im Kanton Graubünden

 

(Bildquelle: Bundesamt für Statistik, STATPOT 2013; BFS; SGB 2007/2012; BFS, SOMED (2013); Wüest und Partner, Bevölkerungs-perspektiven Kanton Graubünden für die Jahre 2013 –2040, Schluss-bericht (2014) (mittleres Szenario))


Fakten als Ausblick 2

 

Informell erbrachte Pflege- und
insbesondere Betreuungsleis-tungen werden ausserhalb des Gesundheits- und Sozialsystems zumeist durch Nicht-Fachperso-nen geleistet.

 

 

Abbildung rechts:

Anteile der Bevölkerung (nach
Altersgruppen), die zu Hause informelle Hilfe erhalten oder leisten

 

(Bildquelle: Bundesamt für Statis-tik, Schweizerische Gesundheits-befragung, OBSAN (2007))


Die Geschäftsstelle CURVITA ist seit 1. November 2018 besetzt.
 
Der Vereinsvorstand freut sich, mit Doris Deflorin eine in der Sache engagierte Person mit dem Aufbau und der Führung der Geschäftsstelle CURVITA gewonnen zu haben.

In ihrer langjährigen Tätigkeit als Geschäftsleiterin in einer Institution, wo Soziales, Bildung und Kultur zusammenfliessen, waren ihr Anliegen sozialer Gerechtigkeit sehr wichtig. Sie hat sich vielseitige Kompetenzen in Aufbau-, Struktur- und Vernetzungsarbeit erworben.


CURVITA organisiert laufend Weiterbildungen nach der Marte Meo Methode

 

Internationale Zertifikate als Marte Meo Practitioner / Marte Meo Therapist / Marte Meo Colleague Trainer können in Chur mit Kurstagen erworben werden.

(S. 99ff. in: Berther/Niklaus. 2015. Die Marte Meo Methode. Hogrefe)

 

Einsteigen jederzeit möglich!

 

Nächste Termine 2019:

Dienstag, 19. Februar / Dienstag 12. März / Mittwoch, 8. Mai / Mittwoch, 28. August 

Mittwoch, 18. September / Mittwoch 20. November (Einführungstag!)

 

Detail-Informationen zu Kosten und Inhalten finden Sie hier.


Mitgliederversammlung 2019

09. April 2019 ab17.00 Uhr

Bitte reservieren Sie sich bereits heute den Termin:

 

Im Anschluss an die Versammlung:

Öffentlicher Vortrag von Erich Roth zum Tabu-Thema "Aggression in der Pflege - was dann?"


Erich Roths Focus liegt auf Schulungen, Trainings, Beratung und Coachings zum Leitthema „Umgang mit Aggression“.
 
Menschen, welche sich in herausfordernden Situationen mit Konflikten jeglicher Art wiederfinden, finden bei ihm professionelle und bedarfsorientierte Unterstützung. Die Schulungen werden individuell vereinbart und Inhalte so vermittelt, dass sie in der Praxis anwendbar sind. Das Angebot eignen sich z.B. für Fachinstitutionen wie Spitäler, Psychiatrien (inkl. Forensik), Alters- und Pflegeheime aber auch Schulen, Angestellte im öffentlichen Bereich, oder auch Dienstleistungsbetriebe aus der Privatwirtschaft uvm.

 

Weitere Informationen zum Vortrag und zur Versammlung werden hier folgen.